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Junger Kolkrabe

kostenlose Besucherzähler

Nicht jeder der alt an Jahren ist, hat auch lange gelebt. Er ist nur lange dagewesen.

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And…

And…

Geburtstag

Der Morgen ist die Nacht meiner Seele

Das neue Lebensjahr fängt ja gut an, einfach super. Viel zu früh vom Telefon aus dem Schlaf gerissen: es klingelt immer wieder, stelle später fest, dass es Dago (mein Exgatte) und dieser komische Rudi waren. Na toll, das reicht für mich wieder um einige Ausraster zu produzieren.  mehr…

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Lebenswert?

Lieben, Ackern, Altern, Lieben und Sterben…

August und September bestanden für uns nur aus Stress. Organisation des BUND-Stands zur Eröffnung des „City-Parks“, der Agora-Veranstaltung „Bürger für Bäume“, Teilnahme an verschiedenen Arbeitskreisen, am Baum-Stammtisch, Partizipations-Stammtisch, der Ini-Plattform, dem Mediationsforum, dann die wöchentlichen Treffen zur Vorbereitung unserer Agora-Veranstaltung über Partizipation am Beispiel des Mediationsverfahrens „Zukunft Landwehrkanal“ im Radialsystem V. Die dauernden Auseinandersetzungen wie der Flyer, die Einladung, die Vorträge, die einzelnen Thementische gestaltet werden sollen, nervten mich am meisten.  mehr..

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Alles geht zu Ende

Indifference

How much difference does it make?

I will light the match this mornin’, so I won’t be alone

watch as she lies silent, for soon light will be gone

Oh, I will stand arms outstretched, pretend I’m free to roam

Oh, I will make my way, through, one more day in hell.

How much difference does it make?

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Passend

So langsam passt mein Körper nicht mehr zu meinem Gesicht oder umgedreht. Ich hätte aber lieber mein Gesicht wieder passend zu meinem Körper nicht umgedreht…

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Großartig!

Delhi

Im Jahr 2000, nach monatelangem Aufenthalt in Sulawesi, Sumatra und Thailand, exzessivem Tauchen und Schnorcheln, und abschließend zwei Wochen Bangkok, kehren wir zurück nach Indien. Nach sechs Monaten auf kleinen Inseln ohne jeden Luxus, sind wir gern mal wieder im modernen Bangkok.

Wir haben mächtige Muskeln und Burstkörbe vom Freediving, als ich As muskulösen Körper bewundere (ich weiß ja wie schnell er in Indien wieder zum Strichmännchen wird), meint er nur: „Ich wünschte mir ein paar Muskeln mehr im Gehirn.“  mehr…

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Nach mir die Sintflut

Ich hadere nie damit, dass A keine Karriere gemacht hat. Wie unglücklich war As Mutter darüber, wie oft hat sie mir das vorgeworfen und gedroht, wir würden schon sehen, später würden wir das sehr bereuen. Ne, haben wir nie! Unser Leben war so wundervoll, und auch heute, wo wir nun älter sind, kein Haus und auch keine Ferienwohnung besitzen, tut es mir keine Sekunde leid.  mehr…

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Maria

Ich weiß nicht, warum ich heute dauernd an die indische Maria aus Kerala denken muss, sie geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Lange habe ich nicht an sie gedacht, und eigentlich möchte ich nicht wissen, wie es ihr ergangen ist.

Ich weiß nicht mehr genau, wann wir Maria kennnen lernten, vielleicht Ende der 90iger Jahre. Wir waren wieder mal in Kumily/Kerala/Südindien gestrandet; es war nicht unser erster Besuch. Leider gab es unsere Bambushütte inmitten eines Kaffegartens, die wir sonst immer gemietet haben, nicht mehr. Die Kaffeblüten sind wundervoll, kommen ganz plötzlich über Nacht, sehen aus wie riesige Schneebälle und duften sehr angenehm. Ich glaubte fast an ein Wunder als ich morgens aus meiner Hütte linste, der Garten hatte sich über Nacht verwandelt. Leider verblühen sie auch sehr schnell.  Mittlerweile gibt es mehrere Hotels, als wir das erste mal in Kumily waren, gab es noch keine, wir mieteten eine Veranda: kostete fast nichts, dafür hatten wir aber ständig Besuch. Wir wollten in kein Hotel, fanden aber ein günstiges Zimmer bei einem netten Kommunisten, der nur zwei Zimmer vermietete.  mehr…

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Black Sunday Afternoon

Der längste Castortransport

Freitag, 12.11.10, 1:57 Uhr

Ganz persönliche Eindrücke

Vergangenen Freitag, so gegen 14 Uhr, sind wir zu fünft (B, der Fahrer, K, M, A und ich) im japanischen Kleinwagen Richtung Lüchow-Dannenberg losgefahren, und vorgestern um 20 Uhr standen wir erschöpft, aber zufrieden wieder in unserer Wohnung, wollten eigentlich gleich unsere Eindrücke aufschreiben, sind aber schon um Mitternacht auf dem Sofa eng aneinander gekuschelt eingeschlafen − ich werde einfach nicht mehr richtig warm; obwohl es heute sehr warm in unserer Wohnung ist, friere ich. Ich muss die ganzen Eindrücke sich erst mal etwas setzen lassen, hab tausend Bilder und Gedanken im Kopf.

Der Empfang in Lüchow, wo wir ‘ne Privatunterkunft hatten, war grandios. Wir wurden von der Gastgeberin An empfangen wie lang erwartete gute Freunde: “Die Suppe ist gleich fertig, packt erst mal aus, aber wenn ihr Hunger habt, könnt ihr auch schon in die Küche kommen und Käsebrote essen.”  Eine Lehrerin aus Berlin war auch schon da, später kamen noch 5 ehemalige Schülerinnen von ihr.

Nachdem wir gegessen und viel über die einzelnen bevorstehenden Aktionen geredet hatten, brachten wir K, die mit uns gekommen war, ins Metzinger Camp; sie war dort mit anderen verabredet. Es regnete in Strömen… im Camp gab es auch Suppe, Tee, Obst und Brote. Viele saßen um eine Feuertonne, quasi im Freien. Wir gingen noch zu den Infoständen, schauten uns ein wenig um. Es gab eine Scheune mit Stroh und Zelte zum Pennen. Ich war jedenfalls froh, dass ich wieder zurück nach Lüchow durfte, zumal ich für A und mich je eine Matratze ergattert hatte, die anderen mussten mit ihren Isomatten vorlieb nehmen. Trotzdem konnte ich kaum schlafen, da das girl next to me sich die ganze Nacht hin und her wälzte und irgendjemand immer wieder schnarchte.  mehr…

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Castor

Vielleicht werde ich jetzt bald was Unerwartetes erleben: wir fahren nach Wendland! A sagt schon seit Monaten, dass er hinfahren wird, ich habe immer abgewiegelt, wollte nichts zusagen, bis dann gestern B anrief, ein Mitglied aus der Schwester-BI, mit dem wir den Luischenstädischen Grünzug gerettet haben, und fragte ob wir mitfahren wollen, er hätte noch zwei Plätze im Auto frei. Wir sollen uns aber bitteschön innerhalb der nächsten 2 Std. entscheiden, da er sonst andere finden müsse. Ich hatte ja angenommen, dass wir Samstag zur Demo fahren und gleichen Tags wieder zurück.  mehr…

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Wie weiter?

Oft frage ich mich, wie wir dahin gelangt sind, wo wir jetzt sind. Das Artensterben schreitet in rasanter Geschwindigkeit fort und wir kümmern uns um Landwehrkanal, Gleisdreieck u. d. m. Die Arbeit, die mit unserem Engagement verbunden ist, nimmt ständig zu, und ich frage mich immer wieder ob ich das will: keine Freizeit, kein Geld, keine Anerkennung, im Gegenteil wir werden ständig kritisiert. Immer wieder taucht der Gedanke in meinem Kopf auf, einfach alles liegen zu lassen und abzuhauen. Ich muss auch sagen, dass es mich zum Teil regelrecht anödet.  mehr…

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Sterbensfähiges Alter

Nur ja nicht kleinmütig werden, ängstlich auf jedes Zeichen achten: unbekannte anhaltende Kopfschmerzen, Kehlkopf- und Halsschmerzen (ich rauche immer noch), ein merkwürdiger Fleck am Bein. Scheiße, ich habe keine Angst vorm Sterben, ich hoffe nur, dass ich stark genug bin mir rechtzeitig den Kopfschuss zu geben. Fürchterlichster Gedanke: anderen zur Last zu fallen, nicht mehr alles alleine machen zu können.  mehr…

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Martina Hornbacher-Astner

Seit Martina Hornbacher-Astner nicht mehr bei Therion ist, höre ich Therion nicht mehr. Ich liebe die Stimme von Martina – hab keine Ahnung was sie jetzt macht…

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Pretty like drugs

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Vermeidungshaltung

Manchmal muss ich mich von meiner Familie, wenn ich sie wieder mal anmache, dass sie mit Autos rumfahren, wo doch bekanntermaßen unser Planet am ersticken ist, fragen lassen: Und was machst Du so für den Umweltschutz?

Wir üben uns in Vermeidung, versuchen den sogenannten Ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten. Wir fahren kein Auto, sind 2001 zum letzten Mal mit dem Flugzeug unterwegs gewesen, überheizen niemals unsere Räume – ziehen uns lieber was an, duschen den ganzen Sommer kalt. Wir wechseln nicht ständig unsere Geräte, Möbel etc. Ich weiß, alles nicht genug…  mehr…

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Die Zeit heilt keine Wunden

Heute beim Ausmisten – nächsten Freitag kommt die Bauaufsicht, wegen unseres im Winter stinkenden Kamins im Schlafzimmer, das wir kaum noch benutzen: im Winter stinkt es und im Sommer ist es meistens zu warm im Hochbett, so haben wir es mehr und mehr zur Abstellkammer degradiert – auf alte Tagebücher gestoßen, darin geblättert und schließlich gelesen: ich hätte es lieber lassen sollen!

„Die Zeit heilt alle Wunden“ stimmt nicht, man wird nur mürbe, gibt nach, wird vergesslich und stumpft ab – doch hinter dieser zur Schau getragenen Gleichgültigkeit lauert die große Wunde, und durch eine Kleinigkeit z. B. Lesen alter Tagebucheinträge schmerzt sie wieder so wie am Tag als diese niedergeschrieben wurden.

16.01.93

Nach dem Tod meiner Mutter will mir einfach nichts mehr gelingen; in mir ist etwas gestorben und ich merke erst jetzt, wie sehr ich sie noch gebraucht habe. Mir ist so trostlos und ängstlich und kleinlaut zu Mute, ich laufe draußen rum wie ein verschüchtertes Kind, habe kaum Abwehrkräfte gegen das Alltagsleben; am liebsten möchte ich mich in eine Ecke legen und eine Decke über den Kopf ziehen.  mehr…

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Still alive

Peter Steele (48) Sänger von Type O Negative ist tot (gestorben 14.04.10), Paul Gray (38), Bassist von Slipknot ist am 24.05.10 gestorben und Christian Schlingensief (49) heute (21.08.10).  mehr…

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Gefahrenquelle Busch und Strauch

Dass Bäume und Sträucher im Namen der Verkehrssicherungspflicht übereifrig beschnitten, gekappt und gefällt werden, ist mir ja schon lange bekannt und ein Dorn im Auge, aber nun ist eins der Hauptargumente für das streichholzkurze Beschneiden von Büschen oder am besten ganz ausmerzen, die Beseitigung von Angsträumen. Selbst ein BUND-Vertreter entblödete sich nicht, bei unserem jüngsten Treffen mit Grün Berlin in der grünen Villa auf dem Gelände des Gleisdreiecks, davon zu reden, dass seine Bekannte sich auch fürchte, wenn die Büsche zu dicht sind oder lückenlos zusammenstehen. Eine Anwohnervertreterin der AGG und ich schauten uns Kopfschüttelnd an und konnten uns das Lachen nicht verkneifen.  mehr…

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Künstliche Paradiese

Die Hitze weckt bei mir verstärkt die Sehnsucht nach den sogen. künstlichen Paradiesen, die Erinnerung daran verblasst nie… Ich verbiete es mir, daran zu denken, doch ich träume davon.  mehr…

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Megaspree-Demo bei 38 Grad

Rette Deine Stadt!

Treffpunkt für Kreuzberg war auch beim zweiten Megaspree-Sternmarsch der Oranienplatz, 15 Uhr. Wir sind aber etwas später hin, da die Erfahrung gezeigt hat, dass sich der Zug immer später als geplant in Bewegung setzt. Mir war schon auf dem Weg zum O-Platz zu warm, und ich maulte die ganze Zeit rum: Es ist viel zu heiß zum Laufen, reicht doch, wenn wir um 18 Uhr zur Abschlusskundgebung zum Roten Rathaus radeln usw. usf. − A meinte nur: Du brauchst doch nicht mitgehen, zwingt dich doch niemand.

Ich bin mitgegangen − und habe es nicht bereut: die Demo hatte eine ganz besondere Qualität gerade durch die Hitze. Am Straßenrand in Kreuzberg standen Anwohner mit Gartenschläuchen und besprühten uns mit Wasser, einige ließen sich vollständig nass machen, andere füllten ihre Wasserflaschen. Langsam schlenderten wir bei lauter Techno- und Rockmusik über Oranien-, Skalitzer, Köpenicker, Brücken- und Alexanderstraße zum Molkenmarkt hinterm Roten Rathaus.  mehr…

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Zu Hause

Endlich wieder in Berlin, die wunderbare Zeit im Kellerwald ist schon wieder in weite Ferne gerückt, es hat sich so viel dazwischen geschoben.Eigentlich bin ich zu den Verwandten gefahren, um zu feiern – doch eine meiner Schwestern, ich habe drei, lag im Krankenhaus mit gebrochenen Oberschenkelhals und Hüfte. Samstag abend bin ich angekommen, Sonntag warteten die Feierlichkeiten auf mich und Montag konnte ich endlich endlich zu meiner Schwester Rose ins Krankenhaus eilen. Sehr abgemagert, mit schmerzverzerrtem Gesicht lag sie im Bett – nur ihre riesigen blauen Augen waren genauso schön wie immer. Ich musste an mein Mütterchen denken: sie sah immer so klein und zierlich im Krankenhausbett aus, ich hatte den Eindruck, sie wird mit zunehmendem Alter immer kleiner, und ihr schönes Gesicht war am Ende ganz verrunzelt, nur ihre blauen Augen und ihre Stimme sind immer jung geblieben. Rose hat die gleichen Augen.  mehr…

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Kellerwald

Vor ca. 2 Stunden sind wir zurückgekehrt, und ich freue mich riesig, dass ich endlich wieder Internet habe, ich wusste gar nicht, dass ich es sooo vermissen würde. Der Kellerwald ist wunderschön, sehr gesunder überwiegend Buchen- und Eichenwald, zum Teil richtiger Urwald. Wir hatten zwar nicht viele Sonnentage, doch wir sind trotzdem gewandert oder mit dem Rad auf schmalen Pfaden hügelauf und -ab geradelt. Da ich nur eine 3-Gang-Schaltung hatte, war es ziemlich anstrengend. Unsere Ferienwohnung, ganz nah am Waldrand gelegen, in dem sehr ruhigen 370-Seelen-Dorf, war größer als erwartet und überaus praktisch eingerichtet; vom Balkon blickte man auf die Bergwelt. Obwohl es abends recht kühl war und auch meistens regnete, saßen wir lange draußen. Ich wusste bis jetzt nicht, dass meine Heimat (Hessen) so schön ist, und doch war ich heute überglücklich wieder in Berlin zu sein.  mehr…

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Ich bin dann mal weg…

Wie immer haben wir alles bis auf den letzten Moment verschoben. Grundreinigung der Wohnung, da wir seit Wochen absolut nichts mehr gemacht haben, außer Wäsche und Geschirr gewaschen, artete es in einen richtien Kraftakt aus, Besorgungen für die Reise machen usw.  mehr…

commtens

Nützliche Idioten

Für viele sind wir nur die nützlichen Idioten! Ein Typ, der schon lange aus dem Med.-Verfahren ausgestiegen ist, begrüßt uns immer mit “Na ihr nützlichen Idioten!”

Heute im Bethanien beim Transpi malen, schwadronierten wir wieder mal von unserem Reiseleben . Ein junger Typ, der ein Plakat für ne Aktion von Mediaspree versenken malte, hörte interessiert zu und musste herzhaft lachen, als A die Story aus Afhganistan anno ‘79 erzählte: A ging mit einem Trupp AusländerInnen nachts in Kabul auf die Straße um noch was zu trinken, als ihnen riesige Kirgisen mit Knüppeln in der Hand entgegentraten und ein Traveller „Peace Peace“ rief, während A und die andern losrannten, droschen sie dem Friedensmann mit einem Knüppel auf den Schädel.  mehr…

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Schon erledigt

Warum bin ich nur so naiv und habe alle Alarmsignale übersehen, wollte für einen Verein arbeiten (hab sogar schon 2 x 4  Std. Probe gearbeitet), der, was A nach kurzer Recherche sofort herausfindet, einen windigen Präsidenten hat, der in U-Haft sitzt, weil er Vereinsgelder veruntreut haben soll. A war fassungslos, ob meiner Blauäugigkeit. Dummerweise hatte ich mir Arbeit mit nach Hause genommen und schon sechs Pressemeldungen verzapft.  mehr…

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Blogpause

Es sieht so aus, als würde sich einiges in meinem Leben ändern, deswegen tut sich hier so gar nichts mehr, lese im Moment auch fast keine anderen Blogs. Ich arbeite auf eine Entscheidung hin, doch Ende April weiß ich mehr. Wenn es klappt, werde ich mein Bürgerengagement erst mal ziemlich einschränken müssen – Armer A! Doch wenn sich alles eingespielt hat, werde ich A wieder mehr unterstützen, und vielleicht auch hier was erzählen. Ich weiß noch nicht, ob ich die Veränderung gut heißen soll, ob ich sie will – finanziell gesehen würde sie uns gut tun, doch wir haben noch nie in erster Linie an Money gedacht.  mehr…

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Nostalgie

1995 war Jewel noch richtig geil!

Und die Junkiemusik von der wunderschönen Hope Sandoval als sie sich noch Mazzy Star nannte.

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“Sind so kleine Hände”

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Entscheidung

Nein ich werde nicht zurückkehren in unser “Sehnsuchtsland”. Seit 2001 bin ich wieder in D − und ich bin davon ausgegangen, dass wir irgendwann zurückgehen werden, habe A immer wieder Vorwürfe gemacht, dass wir solange hier in Deutschland leben, ihn damit regelrecht geplagt, angdroht alleine zu reisen.

Doch ich will die selbstzufriedenen, reichen InderInnen nicht mehr sehen, nicht sehen müssen, wie sie klapperdürre Cleanerboys schlagen oder Bettler einfach übersehen. Die Kaste der Klooreiniger oder Kanalarbeiter sind für sie keine Menschen. Ich habe Bilder in meinem Kopf, die erst jetzt nach so langer Abstinenz hochkommen: grauenvolle Bilder, die ein DD sich nicht vorstellen kann. Ich will nicht mehr täglich sehen müssen, dass es für manche Menschen einfach gar nichts gibt − und das allerschlimmste, ich mag es kaum aussprechen, mich daran gewöhnen, es als Alltag hinnehmen.  mehr…

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Nachtrag zu Matthek

Prof. Matthek hat uns wahrhaftig, wie versprochen, umgehend Material geschickt: Bücher, Schautafeln und einen hangeschriebenen Zettel begelegt, indem er sich nochmals für die 2 Tage unseres Lebens bedankte.  mehr…

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Seminar mit Prof. Matthek

Das 14-stündige Seminar “Baumkontrollen für Fortgeschrittene” vergangenen Mittwoch und Donnerstag mit dem “Baumpapst” Prof. Matthek war recht erhellend, auch besonders kurzweilig. Er ist ein junggebliebener 63jähriger, machte viele Späße, meldete sich am Telefon mit Versager Matthek, erzählte auch lustige Anekdoten. Außer A und mir nahmen noch an die 25 Baumkontrolleure teil. Einen zwar etwas eitlen, aber doch so normal gebliebenen Prof. habe ich noch nicht kennen gelernt. Er war sehr gut zu verstehen, und obwohl wir am 1. Tag nur ca. 3 Std. geschlafen hatten, war ich keine Sekunde unaufmerksam. Wenn Matthek merkte, dass die Leute erschlafften, stieß er einen Urschrei aus, forderte uns auf, es ihm gleich zu tun oder öffnete trotz eisiger Kälte das Fenster.

Am Nachmittag des 2. Tages wurde die Theorie anhand von Fallbeispielen angewandt: wir latschten drei Stunden durch den Goethepark. Jetzt konnten wir zeigen, ob wir was begriffen haben, z. B. ob wir Unglücksbalken u. a. m. erkennen. Obwohl es schneite und recht kalt war, hat es mir  großen Spaß mit ihm gemacht. Ich habe in den zwei Tagen viel gelernt, praktische Typs bekommen, wie man feststellt, ob ein Baum wirklich eine Gefahr darstellt oder nicht etc.  mehr…

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Balbir Guesthouse

Reisen macht auch manchmal toleranter

Es ist auf unserer ersten gemeinsamen Reise nach Indien (1980) − ich bin noch  jung und naiv − , als ich endlich das berühmte Balbir Guesthouse in Delhi kennen lerne, von dem A schon oft erzählte, dort sammelten sich die „Hippies“ auf ihrem Weg nach Nepal oder in den Himalaja. Auch von dem Besitzer, dem fetten Sikh Balbir, seiner Frau, der „Mama“, und den Söhnen hatte er erzählt, und von den interessanten Leuten, die er dort schon getroffen habe und von denen wir jetzt eventuell „Geheimtipps“ kriegen könnten − damals hatte noch nicht jeder den Lonely Planet dabei.

Mitten in Pahar Ganj, der Bazar- und Budget-Traveller-Area, steht das sehr schmale, dreistöckige Gebäude. Die Gästezimmer reihen sich auf dem Flachdach aneinander: sieben Zimmerchen, zwei Duschräume, einer davon mit der Toilette, daneben das größere Dormitory. Shamir, der Sohn des Hauses (allerdings kein Sikh bzw. kein bekennender, jedenfalls trägt er nicht den typischen Turban und keinen Bart), bei A.s letztem Aufenthalt noch ein frischer, quirliger Junge, ist mittlerweile erwachsen, hat lange, fettige Haare und sieht ziemlich elend aus. Nachdem er die Pässe und vor allem die Visastempel mit den Einreisedaten eingehend studiert hat und wir uns ins große Gästebuch eingetragen haben, schmeißt er unsere Reisepässe in eine Schublade, händigt A einen Schlüssel aus und meint: „Number 4 is empty.“ Ich bin etwas beunruhigt, diesem schmierigen Kerl unsere Pässe anzuvertrauen, doch A meint, dies sei so üblich − ohne Pass und gültiges Visum kein Zimmer! Was ich später bitter selbst erfahren durfte: als uns, ich weiß nicht mehr, wann das war, auf dem Bahnhof von Madras [heute Chennai] alle Wertsachen und Papiere geklaut wurden, wir nur noch die Fahrkarten nach Delhi hatten, wollte uns ohne Pass niemand ein Zimmer vermieten (doch dies ist eine andere Geschichte).    mehr…

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Winter

Wie froh ich bin kein Kind zu sein und auch keine Rodelmutter – denke ich, wenn ich von meinem Balkon auf den Görli schaue.

Ich finde es wunderschön, wenn alles mit einer weißen Haube bedeckt ist und es sogar nachts noch leuchtet, doch rausgehen möchte ich nicht unbedingt. Dagegen liebe ich es in der Nähe meines heißen Kachelofens zu sitzen, dicke Wälzer zu lesen und dabei ununterbrochen sehr heißen Tee zu trinken.  mehr…

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Gesundes 2010

Ich habe keine Vorsätze gefasst fürs Neue Jahr, weder gute noch schlechte! Natürlich habe ich mir was gewünscht, bescheiden wie ich bin, hatte ich nur einen einzigen Wunsch, doch diesen gleich drei Mal: so weiter zu leben wie bisher, und dabei körperlich gesund zu bleiben. Sich geistige Gesundheit in dieser kranken Welt zu wünschen ist absurd.

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Das Deutsche Grauen

Vor einigen Jahren habe ich mich intensiv mit der Nazizeit befasst, habe Bücher gelesen, vor denen A mich mit den Worten gewarnt hatte: Überleg es dir gut, ob du das liest, du wirst danach nicht mehr die Gleiche sein“ (z.B. Primo Levi Ist das ein Mensch). Ich habe alle Tagebücher von Victor Klemperer gelesen, Die große Reise von Jorge Semprún, fast alles von Imre Kertész, Griner Akwarium von Abraham Sutzkever, Hitlers willige Vollstrecken von Daniel Goldhagen, einiges von Jean Améry und viel von Paul Celan.

A hatte recht, es hat mich verändert, ich konnte an nichts anderes mehr denken, und vor allem nachts im Traum verfolgte es mich. Ich konnte nicht mehr zuhören, wenn Menschen mir ihre Problemchen erzählen wollten, habe mich immer mehr abgekapselt.  mehr…

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Bübe

Es ist ein echtes Kreuz mit der Bürgerbeteiligung: Politiker und Amtsschimmel versuchen uns zu verarschen, aber das Schlimmste für mich ist die absolute Zerstrittenheit unter den einzelnen Initiativen – grauenvoll!

So langsam verstehe ich X, der sich seit mehr als 30 Jahren engagiert. Er spricht sich mit niemandem mehr ab, wenn es ihm gegen den Strich geht, er angemacht wird, dass er sich wieder mal nicht abgesprochen habe, brüllt er nur: ich bin autonom, ich mache was ich will. Ich hab dieses Verhalten immer als ziemlich krass empfunden, doch so langsam verstehe ich ihn.  mehr…

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Kinder

Mir ist aufgefallen, dass ich immer öfter Ausreden gebrauche, wenn mich Frauen mit Kindern fragen, warum ich keine habe. Ich sage z. B. „hat sich nicht mit meiner Lebensweise vereinbaren lassen, Kinder brauchen doch Kontinuität“ oder „hat sich einfach nicht ergeben“. Stimmt aber alles nicht, ich wusste schon sehr früh, dass ich keine Mutter sein will, auch Angst davor hatte, einem Kind nicht gerecht zu werden, Fehler zu machen, ohne es zu merken. A denkt ganz ähnlich, und so haben wir darüber gar nicht reden brauchen.

Ich habe aber eine Freundin, seit ca. 4 Jahren, die mittlerweile 7 ist, und obwohl wir uns nicht oft sehen, da wir 500 km entfernt voneinander wohnen, ist unsere Beziehung stabil: wir telefonieren, sehen uns 1-2 mal im Jahr, mittlerweile kann sie auch schon Karten schreiben, und bald wird sie mir Emails schreiben oder gar hier kommentieren. Doch bringt es mich auch langsam in Stress, da sie 1. denkt, ich wüsste alles und 2. ich sei jung und würde nie alt werden.  mehr…

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Unverdautes II

Nachdem auch A weg ist, versuche ich zu schlafen, ist auf der so genannten Wachstation fast unmöglich (jedenfalls in diesem Krankenhaus): ein riesiger Saal mit bestimmt 30 Betten, alle belegt, Männer und Frauen. Die Intimsphäre nur durch dünne Trennwände geschützt, und fast stündlich wird jemand neues reingeschoben, außerdem kommen ständig Besucher.

Ein junger Pfleger stellt sich mir vor und fragt mich, ob ich ein Schmerzmittel will. Ich habe keine großen Schmerzen und will keins, doch nachdem er mich viermal gefragt hat und noch anfügt, dass ich dann auch schlafen könnte, sage ich o. k. Bevor er mir die Spritze gibt, vertraut er mir noch an, dass er intravenös eigentlich noch gar nicht spritzen darf, aber wegen Personalmangel es schon ne ganze Weile machen würde. Ich habe ein ungutes Gefühl, als er die Spritze ansetzt, frage aber nicht mal was er mir eigentlich gibt.

Er sagt mir noch, dass er viel zu tun habe und macht mich auf eine Klingel direkt über meinem Kopf aufmerksam, die ich benutzen soll, wenn irgendwas sei. Es dauerte, jedenfalls in meiner Erinnerung, nur Sekunden, mir wird glühheiß, ich will rufen, sehe ja den Pfleger noch von hinten, doch es geht nicht, will zur Klingel greifen, doch mein Arm scheint gelähmt, will mich aus dem Bett werfen, um so seine Aufmerksamkeit zu erregen, doch mein ganzer Körper ist gelähmt – dann bin ich weg.  mehr…

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Euphorie

Seit gestern geht’s mir sehr gut: das ist das Gute am manisch depressiv sein – die Abwechslung von Hochs und Tiefs, und solange die Hochs auch kommen, will ich mich mit den Tiefs abfinden!

Heute liebe ich nicht nur meinen Liebsten sondern auch ganz besonders mich…

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Unverdautes

Nein, wie erwartet geht es mir heute nicht besser, ich stehe schon wieder kurz vorm Ausrasten, habe schon geheult, mich bei A beschwert – alles nützt nichts. Doch wenigstens habe ich eine Erklärung, ist doch ganz einfach: es ist der jährlich wiederkehrende Novemberblues! Hauptsache man hat eine Bezeichnung für seine Krankheit, doch wo bleibt die Medizin? Beim Frühstück fällt mir ein, dass ich letzte Nacht sehr realistisch von meinen Unfall geträumt habe, der schon 30 Jahre zurückliegt, und mir ist aufgefallen, dass ich schon lange nicht mehr daran gedacht und noch nie darüber geschrieben habe.

November 1979

Ich schlage die Augen auf, offenbar liege ich auf dem Boden, über mir dicht an dicht entsetzte Gesichter mit aufgerissenen Mündern. Ich will aufstehen, will fragen, was los ist, da kommt ein junger Typ, kniet sich neben mich, fast mich fest an und drückt etwas auf meine Nase, fragt mich, ob ich Schmerzen habe, dass er bei mir bleibe, gleich ein Krankenwagen käme, er redet die ganze Zeit in beruhigendem Tonfall auf mich ein und fast mich dabei an. Ich sehe die anderen Menschen, die mit den offenen Mündern nicht mehr, ich schaue nur ihn an. Nein, ich habe keinerlei Schmerzen! Ich glaube, es war doch anders, er muss als ich zu mir kam schon bei mir gewesen sein, da Heide mir später erzählte, dass der Taxi fahrende Medizinstudent unsere Höllenfahrt gestoppt habe, sie darauf aufmerksam machte, dass ein Mensch am langen Schal hinter ihrem Käfer hergeschleift würde.  mehr…

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Novemberstimmung

Sehr früh von Bohrgeräuschen geweckt worden: ich dreh mir Stoppen in die Ohren, setzte meine Schlafbrille auf, doch der ohrenbetäubende Lärm dringt durch, nach 10 Min. reiß ich mir die Stoppen aus den Ohren und die Brille von der Nase und stelle fest, dass A schon das Handtuch bzw. die Decke geworfen hat – schlaftrunken bereiten wir unser Breakfast. Wir hängen beide unseren Gedanken nach…   mehr…

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Desillusionierung

Wenn ich bestimmte Musik höre, bin ich wieder Jugendliche: möchte mit der Musik verschmelzen, verbrennen, vergehen – nicht einfach so weiter machen.

Im Grunde besteht das Leben ab einem gewissen Alter (schwankend) nur noch aus Desillusionierungen. Was erwartete ich als junger Mensch vom Leben – oh mein Gott!

Die erste Reise nach Indien: es war für mich damals ein Märchenland, ich war voller Euphorie – ich wollte trotz grässlicher Krankheiten nie nie zurück nach D.  mehr…

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Dead Man

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Kiezfest

Das Hornstraßenfest gestern war netter als ich erwartet habe, da I und M letztes Jahr dort waren und es ziemlich dröge nannten, hatte ich eigentlich überhaupt keinen Bock drauf, aber da es ja schon angemeldet war, musste ich auch hin. I und M haben Freitagnacht noch schnell ein großes Transpi gemalt, kam echt gut, vor allem konnten die Leute schon von weitem lesen, mit wem sie es zu tun haben.  mehr…

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Kurt Cobain

Nirvana war in den 90igern meine Lieblingsband. Ich kann mich zwar nicht mehr erinnern, was wir im April 94 gemacht haben, jedenfalls waren wir in Deutschland, doch ich erinnere mich, wie es beim Frühstück oder einer anderen Mahlzeit aus dem Radio plärrte, dass der Sänger von Nirvana sich im Alter von 27 Jahren mit einer Schrotflinte den Kopf weggeballert habe.  mehr…

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Sonntagswanderung

Wir wollen mal das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden, und machen Sonntagmorgen die Führung mit R. H. von den Spektewiesen zum Eiskeller (ca. 9,3 km) mit. Bei 32° Mittagstemperatur ziemlich anstrengend, zumal wir seit Monaten (ich kann mich nicht erinnern, wann wir das letzte Mal gewandert sind – war es im Mai 08 mit J. in MacPom? Ne, es war im Frühjar auf dem Gelände des Gleisdreiecks!) nur noch mit dem Rad unterwegs sind.

Wir sind Sonntag, nach vielleicht 3 – 3 ½ Std. Schlaf, um 7 Uhr aufgestanden. Wow, bin ich müde: völlig bedeppert Haare waschen, duschen, schnell Kaffee und drei Stullen runterwürgen, Schminken, Sachen packen – das einzige, was mich aufrecht hält sind die T und der Grapefruchtsaft im Kühlrucksäckchen!  mehr…

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Mysore

Aufgeschrieben irgendwann in Mysore

Erinnerungen: Manchmal sehe ich Mutti genau – überscharf – vor mir, z. B. wie sie sich benahm, wenn Fremde anwesend waren. Ich hätte ihr so sehr ein besseres Leben gewünscht, vor allem einen anderen Mann, H.- K. hatte sie nicht verdient, und ich musste mit so einer (nicht vorhandenen) Person aufwachsen, jemand, der nicht mit uns sprach.

Die Kindheit: hoffen – schon von früh an – auf den Märchenprinz; die 1. Jugend: aufbegehren, gegen den Strich, Hass auf die Alten; die Ehejahre: banaler Frust; später die Sehnsucht nach Drogen (durch Axel, Heide, Detlef). Kurzfristiges Freiheitsgefühl, nachdem ich endlich alleine in einer (unserer) Wohnung wohnte. Dann kam A! Ich sage heute, nach über 20 Jahren, mit allen Höhen und Tiefen und auch allem Elend in unserem Glück: ich habe meinen Märchenprinzen gefunden!

Unser Fest

Nach dem üblichen Morgenprogramm kann das Fest beginnen. Unheimliches Glücksgefühl: ich kann – ohne Brille – den ganzen Tag Ledoux lesen!  mehr…

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Erinnerungen an Lao, 29.12.00

Kurz vor 5 Uhr brummt das Radio: Schock! Ich kuschele mich tiefer unter die Decke bis A aus der Dusche kommt – jetzt bin ich dran. Nach dem eisigen Wasser wird man in dem vielleicht 12 Grad kalten Zimmer und in unserer leichten Bekleidung nicht mehr warm. Wir sind froh, dass wir das Gepäck die vielleicht 1.000 m zum Busstand schleppen dürfen.

Wir sind schon vor 7 Uhr da. Zwei Busse stehen bereit, doch nach Luang Prabang sollen nur Trucks oder Songthews fahren. Wir überlegen nicht lange und kaufen Tickets nach Vientiane – sparen somit sogar 80.000 kip. Wir kaufen schnell noch ne Telefonkarte und versuchen im MIC Guesthouse anzurufen, doch es klappt nicht. Es wird aber mal abgekommen und im Nu ist die Hälfte der Einheiten (14.000 kip) weg, doch Mr. Phontluck erreichen wir nicht. Wir gebens auf, verziehen uns jetzt in den Bus, wo es etwas wärmer ist.  mehr…

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Iran

Neda – ich bin sprachlos…

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Wieder verschoben

Nach sehr unruhiger Nacht, ich bin morgens noch ins Wohnzimmer umgezogen, da A immerzu hustete und sich im Bett von einer Seite auf die andere wälzte, sind wir ziemlich spät aufgestanden. Heute muss ich noch zwei Briefe an Mitglieder des Vereins schreiben, und morgen früh gibt’s einen Vortrag im WSA. A geht es heute noch schlechter, ist ja eigentlich kein Wunder, trotzdem will er morgen mitgehen. Hausputz wird erst mal auf Donnerstag verschoben…

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Ereignisreiche Tage

Montagnacht, 23:58 Uhr

Vergangene Woche war total stress- und arbeitsreich, und seit Donnerstagnacht ist A krank. Doch im Gegensatz zu mir, macht er wenig Aufheben davon. Ich erinnere mich jetzt, wie ich mal auf Reisen dachte (A war sehr krank, hatte hohes Fieber, schlimme Ohrenschmerzen und hustete bellend, er lag abgemagert mit riesigen fiebrigen Augen, seine lange Mähne auf dem Kissen ausgebreitet, auf einer harten indischen Matratze.), A ist der schönste und anspruchsloseste Kranke, den ich je getroffen habe.

Freitagnachmittag sind wir zum Gleisdreieck geradelt und haben der Eröffnung des Naturerlebnisraums (NER) beigewohnt – ich möchte das Drama nicht beschreiben, da A dies schon ausführlich tut  mehr…

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Pfingstsonntag

Wir haben uns letzte Woche etwas übernommen, in keiner Weise berücksichtigt, dass A krank ist, immer weitergeackert, Freitag mit nur kurzen Pausen von 9 Uhr früh bis 3 Uhr früh. Schweren Herzens verzichten wir auf den Karneval der Kulturen, freuen uns aber für die Teilnehmer der Parade, dass das Wetter einigermaßen schön ist. Letztes Jahr war A auch krank, hatte Rückenprobleme, vollgepumpt mit Schmerzmitteln sind wir dennoch hingegangen, doch heuer wollen wir uns nicht dopen. Aber traurig ist es…

Gestern beim Frühstück, völlig fertig, wahrscheinlich habe ich mich schon bei A angesteckt, mit dick geschwollen Augen, Kopf- und Halsschmerzen, Übelkeit – konnte nur mit Mühe mein Müsli runterwürgen, schaute ich so auf unsere Kastanie, die Vögel zwitscherten und ich musste an Jü vom NABU denken, der mal zu mir sagte: du musst unbedingt im April/Mai raus in die Natur, im Juni riecht es nicht mehr und es wird stiller.  mehr…

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Indien

Indien, mein buntes geliebtes Indien, wie kleinmütig und ungerecht von mir, dich auf deine Armen zu reduzieren. Wie habe ich dich − nicht jede Stelle von dir − lieben gelernt. Deine stolzen, schönen Menschen, die Tiere, deine Götter… Thailand ist dagegen völlig entzaubert, amerikanisiert.  mehr…

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Kleine Schritte

Zurzeit denke ich wieder verstärkt an unser Sehnsuchtsland, unser Reiseleben, die wunderbare Unterwasserwelt, die Elefanten, den Dschungel…

Doch ich weiß nicht, ob ich hier einfach alles im Stich lassen und wieder verschwinden kann. Es gibt zu viele angefangene und nicht vollendete Dinge…  mehr…

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Alternde Möbel

Eigentlich müssten wir ja auch mal paar Möbel kaufen, wenn ich mich so umschaue: unsere sind z. T. schon jämmerlich alt. Wenn ich z. B. unsere Waschmaschine kritisch betrachte: sie hat schon einige Kratzer und die Arbeitsplatte hat Ränder von Gläsern, Töpfen, was weiß ich, außerdem ist sie vom versehentlichen Verschütten diverser Flüssigkeiten ganz dunkel geworden. Da kann ich wienern wie ich will, bleibt so.

Sie sieht nicht mehr wirklich schön aus, doch sie funktioniert seit 15 Jahren ohne Probleme. Nur einmal, da war sie allerdings noch ganz jung,  mehr…

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Rad-Skater-Demo

Phantasievolle Fahrrad- und Skaterdemo gegen den Ausbau der A-100

Gestern bei wunderbarem Wetter, sehr sonnig aber niedrige Temperaturen, haben wir bei der Rad-Skater-Demo mitgemacht. Abgesehen davon, dass es mir ein persönliches Anliegen ist, da wir unmittelbar davon betroffen wären, hat es auch Spaß gemacht, ganz locker und langsam, ohne von Autos bedrängt oder durch ihren Gestank belästigt zu werden, eskortiert von Polizisten auf Motorrädern, durch die Stadt zu radeln. Leider habe ich gleich am Anfang A verloren, aber dafür andere Bekannte getroffen. Als A mich dann endlich gefunden hatte, übergab ich ihm die Kamera und somit waren die 21 km komplett stressfrei für mich, nette Unterhaltung hatte ich durch Ch, ein Vorstandsmitglied unseres Baumschutzvereins, mit dem ich fast die ganze Zeit zusammenblieb, während A ab und zu auftauchte. mehr…

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Der Wasserdackel

Wieder mal versagt…

Eigentlich ist es viel zu stürmisch zum Schnorcheln, geschlafen haben wir kaum, doch da sich unsere Zeit in Iboih, einem Örtchen auf Pulao Weh vor der Nordküste Sumatras, dem Ende neigt, können wir keinen Tag auslassen, unserer großen Leidenschaft zu frönen.

Nachdem wir den Vormittag auf der Veranda über dem Meer mit Lesen und Schreiben verbracht haben, bereiten wir uns eine Stunde nach dem Lunch vor: Haare einölen, feste Zöpfe flechten, Leggins und langarmige Shirts anziehen, Taucherbrille einspeicheln, noch ‘ne gemeinsame Zigarette, und dann geht’s runter zum Strand. Weil wir jede Nacht schlecht schlafen, fühle ich mich müde und schlapp und zugleich nervös wie immer − man weiß ja nie, was einem so alles begegnet −, doch sobald ich im Wasser bin, durchdringt mich ein Gefühl von Kraft und Stärke, das ich sonst so nicht kenne. Wenn ich runtertauche und beim Hochsteigen die wunderbare Welt vorübergleiten sehe, überwältigen mich unbeschreibliche  Glücksgefühle!  mehr…

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Berzirksbürgermeister Franz Schulz

Auch was die Verlängerung der A-100 betrifft, hat unser Bürgermeister die richtige Einstellung: Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg will klagen! Jetzt komme es vor allem darauf an, Einwendungen per Post an die Stadtentwicklungsverwaltung, Württembergische Straße 6 in 10707 Berlin zu senden. Weil, wenn es zu einer Klage komme, können nur die Gründe ins Verfahren eingebracht werden, die auch vorher in der Stellungnahme genannt wurden. Die Pläne zum Autobahnbau liegen noch bis zum 9. April im Rathaus Treptow (Neue Krugallee 4) sowie im Rathaus Neukölln (Karl-Marx-Straße 83) aus. Infos dazu gibts u. a. hier. mehr…

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Schlampige BaumschützerInnen

Die Arbeit für unseren Baumschutzverein lässt uns kaum noch Zeit für Privates, wir schieben seit Monaten alles vor uns her, müssten verschiedenes Einkaufen: Notebook für A, Spiegelreflexkamera und Handy für mich, Geschirr, Schuhe und Klamotten. Das einzige was ich horte ist Kosmetik, habe ich immer im Überfluss, gehe aber natürlich nicht in einen Laden sondern bestelle Online, ist mir eh am Liebsten. Mittlerweile ist es so, dass mir die Zeit zu kostbar ist, sie in irgendwelchen Shoppingcenter zu verbringen, dabei liebe ich tolle Klamotten und Schuhe, und vor allem geile Unterwäsche, doch es gibt immer wichtigeres zu tun. Was eigentlich viel schlimmer ist, wir machen auch nichts in unserer Wohnung, abgesehen vom Sauber mache und aufräumen, was auch sehr schnell gehen muss, müsste unbedingt renoviert werden und das schon seit Jahren…   mehr…

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Wildelefanten

Die Verschonten

Ich weiß nicht mehr genau, in welchem Jahr es war, als uns unsere Reise nach Assam in den berühmten Kaziranga-Nationalpark führte. Wir fanden eine günstige Unterkunft in Topslip, nicht weit entfernt vom Park.

Nachdem wir mehrere Jeep- und Elefanten-Safaris gemeinsam mit anderen Travellern gemacht hatten, was uns aber auf Dauer nie reicht, wollten wir alleine und zu Fuß losziehen. Da dies aber streng verboten ist und man in Kaziranga zu leicht von Rangern entdeckt werden kann, suchten wir auf der Karte ein abgelegenes Dschungelgebiet in etwa 10 km Entfernung, wo es viele Elefanten geben sollte. Wir wollten unbedingt frei lebende Elefanten sehen, mit den domestizierten haben wir immer arges Mitleid. Wir waren auch erfolgreich −, doch es wurde ziemlich haarig für uns.  mehr…

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Traum und Erinnerung

Vor ein paar Nächten mit sehr unruhigem Schlaf hatte ich einen intensiven Traum, der mich tagelang beschäftigte: Wir waren in unserem Schlafzimmer, es war Sommer, die Balkontür stand weit offen. Plötzlich war ein Wesen im Raum, ich konnte nicht richtig bestimmen, was es war, zuerst schwebte eine Feder in der Luft, dann schwamm ein quallenartiges Etwas, ziemlich groß, auf dem Boden. Ich kroch oder schwamm selber (ja, es war zugleich wie im Meer) über den Boden, und das Ding verfolgte mich. A wollte es vertreiben oder fangen, jedenfalls waren beide schließlich auf dem Balkon, das Wesen erhob sich in die Luft, schwebte über die Brüstung und verschwand.  A beugte sich weit über das Geländer, immer weiter, ich schrie noch pass doch auf!,   mehr…

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Drogenszene am Kotti

Sonntag, 01.03.09, 01:49 Uhr

Der Streit um die Drogenszene am Kotti: die Anwohner haben sich zusammen getan, eine BI gegründet und Bürgermeister Schulz aufgefordert endlich was zu unternehmen. Ende März wird der Druckraum in der Dresdener Straße geschlossen, und unser BM sucht seit Monaten verzweifelt eine neue Bleibe für die Drogengebraucher − vergeblich, niemand will sie haben, auch nicht in Häusern, in denen linksalternative Menschen leben. Die BI möchte den neuen Druckraum am liebsten am Ostbahnhof, Gleisdreieck oder in einem leer stehenden Gebäude im Görli sehen.  mehr…

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Neu erwachtes Misstrauen

Samstag, 28.02.09, 01:55 Uhr

Nun scheinen wir wieder am Anfang, die Arbeit wird für uns immer aufwendiger und auch schwieriger. Das mühsam aufgebaute Vertrauen, haben die Baumbeschneidungen und radikalen Strauchrodungen, ohne vorherige Absprache im Forum, nun wieder in totales Misstrauen gewandelt. Doch etwas Gutes hatte es, wir von BI und Verein sind wieder näher zusammengerückt, es gibt im Moment keine blödsinnigen Streitereien mehr.  mehr…

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Anfragen

Montag, 09.02.09, 23:31 Uhr

Mittlerweile bekommen wir schon verzweifelte Anfragen wegen anstehender Fällungen aus Bayern. Gerne geben wir weiter, was wir inzwischen gelernt haben − und das ist nicht wenig.

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Tiefe Momente

Montag, 09.02.09, 01:26 Uhr

Die tiefen Momente, wenn die Liebe so stark zu spüren ist, dass es weh tut und mir zum Heulen ist, kann ich nicht lange aushalten. Bei dem Gedanken an unsere Liebe, an die Zerbrechlichkeit A.s (ich meine die Zerbrechlichkeit des Menschen überhaupt) und dass wir schon so alt sind, überkommt mich abgrundtiefe Traurigkeit und gleichzeitig ein schmerzhaftes Glücksgefühl: nie nie nie werde ich A verlassen bevor ich sterbe.  mehr…

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Aufgewacht

Freitag, 16.01.09, 23:19 Uhr

Seit Tagen lese, versinke ich in Trophesphere (The End of Mr. Y) von Scarlett Thomas (ich träume sogar davon). Ich habe den dicken Wälzer fast durch − Wahnsinn, erinnert mich sehr an unser früheres Leben, und bringt mich wieder zur Philosophie und Geisteswissenschaft. Wie ist das Leben doch banal ohne diese. Wie kann man nur jahrelang so leben, ohne höhere geistige Ambitionen − das bürgerschaftliche Engagement oder gar arbeiten für einen Nistkastenverband macht einen dümmer! Soviel steht fest, meine geistigen Bahnen sind vertrocknet.  mehr…

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Auf ein Neues!

Donnerstag, 08.01.09, 02:21 Uhr

Der erste Arbeitskreis im Neuen Jahr, Naturhaushalt und Landschaftsbild, liegt hinter uns. Wir kamen wie immer mit etwas Verspätung und wunderten uns, außer den Mediatoren und einer Praktikantin waren nur vier Leute da. Viel mehr wurden es auch nicht, lediglich zwei kamen noch hinzu. Vielleicht war es den Leuten zu kalt, und einige werden noch in Urlaub sein.

Die professionelle Naturschützerin hat sich wieder mächtig blamiert, schlug immer Sachen vor, die schon längst abgehandelt wurden. Eine Anwohnervertreterin meinte schließlich: Sie sollten einfach öfter kommen!  mehr…

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