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Karneval der Kulturen

Dienstag, 13.05.08, 21:04 Uhr

Rechtzeitig zum Karneval der Kulturen kriegt A. Rückenschmerzen. Er ist psychisch schwer angeschlagen und wir fragen uns, ob die Rückenschmerzen davon kommen oder umgedreht. Ich bin schon bereit, den Karneval zu opfern, da ja das Rumstehen für den Rücken besonders schlimm ist. Doch mit Zuhilfenahme von Schmerzmitteln marschieren wir hin, A macht 221 Fotos, er nimmt überwiegend hübsche Frauen und Mädchen auf. Er hätte gerne noch mehr gemacht, aber die Speicherkarte ist voll. mehr…

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Aussichten

Dienstag, 06.05.08, 00:17 Uhr

Mit Hilfe von Medicine (bin etwas kränklich) habe ich es geschafft, heute am Arbeitskreis Sanierung teilzunehmen. Es war wieder ziemlich anstrengend, doch anstrengender war die Fahrt mit dem Fahrrad dorthin, weil es ein ganzes Stück bergauf geht und unsere Kiezgurken nur 3 Gänge haben. Ich bin sehr froh wieder zu Hause zu sein, wir trödeln ein bisschen rum, schauen uns Videos von Queen Adrina an – können nie genug von ihr bekommen, wir sind überaus fasziniert von ihr. mehr…

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Tag des Baumes

Freitag, 25.04.08, 14:22 Uhr

Zum “Tag des Baumes” pflanzte der Pankower Bürgermeister, ja genau der, der die vielen Traubenkirschen fällen lässt, wie jedes Jahr seit 2002, ein Bäumchen. Die Bürger waren sehr aufgebracht (hier pflanzt er einen Baum, während er im Gleimviertel 60 fällen lässt!), doch er ließ sich nicht aus der Ruhe bringen; naja, wir haben zumindest soweit gestört, dass es nicht mehr feierlich war – es herrschte eher Begräbnisstimmung. mehr…

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Bäume schlachten

Donnerstag, 24.04.08, 23:49 Uhr

Heute morgen durften wir zusehen, wie in der Ystader Straße/Prenzelberg die in voller Blüte stehenden Traubenkirschen gefällt wurden. es war ein trauriges Schauspiel – die Anwohner kämpfen schon seit einigen Monaten für den Erhalt ihrer Straßenbäume. Viele Bäume wurden schon gefällt und es sollen noch mehr gefällt werden, alles im Namen der Verkehrssicherheit. Gutachten und Gegengutachten wurden erstellt, Sitzungen abgehalten etc. pp. – alles nur Hinhaltetaktik. mehr…

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Krasser Tag in Sachen Erbschaft

Samstag, 19.04.08, 04:23 Uhr

Was für ein langer grässlicher Tag…

Nach ca. 3 Stunden Schlaf sind wir um ½ 7 aufgestanden, völlig tranig und daneben (zumal wir V genommen hatten), wir erledigen das Morgenprogramm und sind pünktlich am Bahnhof und der Zug fährt auch pünktlich um 9:26 Uhr ab. Wir haben genug Lesestoff dabei, doch ich bin so müde, dass ich die Augen schließe, schlafen kann ich allerdings nicht – gegen ½ 11 werfen wir je 3 T. Da wir 4 Sitzplätze mit Tisch für uns alleine haben, kann sich A. irgendwie hinlegen – ich gebe ihm noch meinen weichen Schal als Kopfkissen - und pennen. [Ich bin zu müde jetzt, schreibe morgen weiter...] mehr…

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Nachschub…

Samstag, 12.04.08, 15:26 Uhr

Ich muss noch was nachschieben: die Leuchtkraft der Liebe ist zwar nicht mehr durchgänig da, doch sie kommt von Zeit zu Zeit mit voller Kraft hervor… immer und immer wieder – das ist doch sehr beruhigend!

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Sometimes black

Freitag, 11.04.08, 21:43 Uhr

Ich erinnere mich wie ich früher gesehen habe, auf meinen ersten Reisen nach Asien. Als ich zum ersten Mal über ein Korallenriff geschnorchelt bin, stockte mir fast der Atem oder zum 1. Mal im Dschungel, die erste Begegnung mit einem Elefanten – ich war oft sprachlos und dachte immerzu, fast verzweifelt: wie soll ich dies alles nur den Zuhause gebliebenen schildern? (Konnte ja nicht ahnen, dass sie gar nichts hören wollen) Als ich nach Jahren abenteuerlichen Reiselebens mehr…

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Älter werden…

Sonntag, 06.04.08, 03:45 Uhr

Da ich meistens nur negativ übers Altern rede, will ich hier mal was Positives schreiben: z. B. bin ich manchmal froh darüber, dass das absolute Getue um die Sexualität und das Aussehen etwas, ein winziges bisschen in den Hintergrund getreten ist, außerdem bin ich nicht mehr so wahnsinnig eifersüchtig, und ich werde nicht mehr von irgendwelchen jungen Türken oder auch Deutschen mehr…

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Alk

Mittwoch, 02.04.08, 16:02 Uhr

Gerade hat meine Schwester R angerufen, natürlich betrunken; die Stimme war sehr leise, es klang so völlig kraftlos und ohne jeden Durchblick. Ich konnte es nicht ertragen, habe einen Arzttermin vorgetäuscht – ich wollte sie nicht anmachen, konnte aber auch nicht ihren Blödsinn und totale Verwirrtheit ertragen. Ich kann nicht mit ihr telefonieren, wenn sie besoffen ist! mehr…

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Fraktionssitzung bei den Grünen

Dienstag, 01.04.08, 22:00 Uhr

Gestern waren wir bei der Fraktionssitzung der Grünen im Rathaus. Sie kamen mir ziemlich etabliert vor, hatte den Eindruck, wir stören sie in ihrer Abgeklärtheit und ihrer Vorschriftengläubigkeit: “Antworten gibt’s jetzt hier nicht, ist ja nicht vorgesehen” meinte die Sprecherin, “und diskutieren auch nicht!” Und das in Friedrichshain-Kreuzberg! mehr…

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Bürgerbeteiligung

Sonntag, 30.03.08, 00:03 Uhr

Was ist Glück? Ein unerwartetes Lächeln von Dir, Hand in Hand einzuschlafen, sich verstehen, ohne groß zu reden; vergessen, dass wir sterben müssen.

Wenn man liebt, hat man eine größere Verantwortung und es wird nicht alles leichter, manches wird auch schwerer. Geteiltes Leid ist im Falle Liebender nicht halbes sondern doppeltes Leid! mehr…

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Frühjahrsmüdigkeit?

Freitag, 28.03.08, 23:14 Uhr

Im Moment fühle ich mich alt und nutzlos, ausgerechnet jetzt, wo doch der Frühling anbricht. Angesichts der Tatsache, dass wir sterben müssen und nicht wissen wann und wie, ja eigentlich gar nichts wissen, noch nicht mal was uns morgen erwartet, werde ich mürbe und trostbedürftig. Ich bin immer wieder überrascht, wenn Leute sich verabschieden und so völlig selbstverständlich sagen: „Wir sehen uns dann in einer Woche”, oder ähnliches. Obwohl sie auf keinen Fall sicher sein können, sich je wieder zu sehen. Erstaunlich ist doch, wie gut die Verdrängungsmechanik funktioniert! mehr…

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Luxus

Ostersonntag, 23.03.08, 23:37 Uhr

Was ist eigentlich Luxus? Wertvoller Schmuck, teure Klamotten, Autos, Möbel, teure Reisen, Schönheits-OPs?

Ich habe eine andere Definition für Luxus: mehr…

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Kein Weg, doch in der Ferne ein Licht!

Karfreitag, 21.03.08, 22:25 Uhr

Heute hätte mein Väterchen Geburtstag – wenn ich an ihn denke, erfasst mich immer eine hilflose Traurigkeit…

Ich kann im Moment nicht richtig nachdenken, und wenn ich es tue, komme ich zu keinem Ergebnis: alles ist offen, ich sehe keinen Weg. Ich möchte mich nur ablenken, möchte nicht denken, mich nicht erinnern. mehr…

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Travel-Leben

Freitag, 14.03.08, 22:09 Uhr

Nun da mir so ne Art Qualifizierungsmaßnahme dräut, erinnere ich mich wieder zwanghaft an unser Reiseleben. Wie sehr habe ich es geliebt, nur so viele Sachen zu besitzen, die ich notfalls auch (meistens hat A geholfen) selbst wegschleppen kann – und auch die waren mir oft noch zu viel und zu schwer… mehr…

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Depressionen

Donnerstag, 13.03.08, 18:00 Uhr

Die Depressionen sind vorprogrammiert – die Auf und Ab’s wechseln sich nicht mehr so schnell ab und die Ab’s dauern länger. Es kommt auch nichts in Bewegung, alles steckt fest. Manchmal frage ich mich ob ich noch lebe, mehr…

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Grippig

Samstag, 08.03.08, 16:09 Uhr

Seit gestern arbeitet A wieder an einem neuen Newsletter, bedingt durch meine Erkältung hatte ich kaum Interesse an irgendwas. Donnerstag ist er alleine zur 2. Sitzung des AK Naturhaushalt und Landschaftsbild gegangen; ich lag den ganzen Tag dösend auf dem Sofa (es war der Höhepunkt der Erkältung). Da wir Tr-Tropfen genommen hatten, ging es mir trotz Krankheit nicht schlecht, ich wollte immerzu was lesen oder schreiben, doch ich habe es gelassen. Ich war allerdings erst zufrieden mehr...

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Wieder zu Hause

Dienstag, 04.03.08, 22:33 Uhr

Ich bin wieder zu Hause und ich muss wirklich sagen, so dreckig und unordentlich kann unsere Wohnung gar nicht sein, dass ich mich nicht tausendmal wohler fühle als bei den Verwandten. Ich bin sehr froh, wieder zu Hause und vor allem bei A. zu sein. Er sieht gut aus! Man sieht es ihm nicht an, dass er die ganze Zeit so wenig geschlafen hat, und gegessen hat er auch nicht richtig. mehr…

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Bäume…

Samstag, 23.02.08, 23:44 Uhr

Leicht erregt, nicht sehr, sind wir heute mit dem Rad zum Naturschutztag gefahren, und im Nachhinein muss ich sagen, es war richtig dorthin zu gehen. Fast alle haben uns überaus herzlich begrüßt, besonders K, Ch und E waren ganz aus dem Häuschen. Ich unterscheide jetzt die Leute, die uns gefliessentlich übersehen haben und die, die uns sofort grüßten. mehr…

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Exzesscharakter

Donnerstag, 21.02.08, 02:09 Uhr

Wir sind Exzesscharaktere, doch ich liebe das Exzessive, nichts ist mir öder als die täglichen Alltagsbanalitäten oder stumpfsinnige Routine; jede vergeudete, verplapperte Stunde tut mir weh!

Die Zeit rast dahin, es ist völlig unverständlich, wie man welche zum Plappern, Karten spielen oder ähnlichem erübrigen kann.

Am besten fühle ich mich im Meer; mehr…

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Bürgerengagement?

Samstag, 16.2.08, 15:37 Uhr

Endlich mit K telefoniert, sie beglückwünscht uns zu unserem Erfolg in der Arbeitsgerichtssache, ist mit uns einer Meinung, dass die neue Geschäftsführerin regelrecht schädlich für den Verein ist und vom Naturschutz keine Ahnung hat. Mittlerweile sind alle Mitarbeiter der gleichen Meinung (außer ihre linke Hand, die nie etwas sagt, nur blöde grinst) und sie würden sich freuen, wenn wir zurückkämen, was zumindest in meinem Fall ganz ausgeschlossen ist. mehr…

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Arbeitsgericht und mehr

Dientstag, 12.02.08, 19:27 Uhr

Das Arbeitsgericht haben wir überstanden – lief sehr gut. Wir hatten das große Glück, dass eine Schulklasse, Jugendliche zwischen 15 und 16 Jahren, teilnahm, die mir mit Blickkontakten ihre Solidarität bekundeten und uns zum Abschied viel Glück wünschten. Die Richterin ist jung und wendet sich A. immer freundlich lächelnd zu, ja als unser Anwalt zu A.s Schreiben entschuldigend meint, dass dies ja wohl in einem Zustand der Verärgerung geschrieben wurde, meint sie milde lächelnd: “Doch wohl eher Enttäuschung als Verärgerung!” mehr…

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Mehr Erinnerungen…

Sonntag, 10.02.08, 01:40 Uhr

Weihnachten 2000 in Muang Sing, Lao

Wir stehen um 7 Uhr auf und duschen gleich – es ist verdammt kalt. Es kommt mir vor, als würde es jeden Tag kälter. Wir holen uns 2 klapprige Räder, parken sie im Hof, bereiten unser Frühstück und machen uns alsbald auf den Weg. Nachdem wir 2 Dörfer und die ersten 10 km hinter uns gelassen haben, wird die Landschaft richtig urig – doch leider geht nirgendwo ein Weg ab und da es meistens leicht bergauf geht, müssen wir viel schieben (die blöden Räder schaffen kaum den kleinsten Hügel). Beim km-Stein 10 führt ein Weg hinunter ins Tal zum Fluss. mehr…

Krasser Alltag…

Samstag, 09.02.08, 16:40 Uhr

Post vom Anwalt – unsere Position zu dem ganzen Arbeitsrechtsstreit ist endlich bei ihm angekommen, wir haben es ja auch schriftlich und mündlich lange genug in ihn reingehämmert. Er hat eine sehr gute Entgegnung geschrieben, selbst A. ist, mal abgesehen von all den Tippfehlern und auch einem richtiger Fehler, ganz zufrieden. Nach der widerwärtigen Email gestern mehr…

Erinnerungen…

Freitag, 08.02.08 23:35 Uhr

„Nun weiß ich, was Freiheit ist: Freiheit ist das, was es nicht gibt. Ein Seufzer, eine Idee, ein Absolutes. Wir leben im Konkreten, sehnen uns nach dem Absoluten und enden im Nichts – denn der Tod ist die schreckliche Begegnung, die für das Subjekt ironisch erscheinende Vereinigung von Konkretem und Absolutem. Und Gipfel der Ironie ist, daß dies noch nicht einmal erfahrbar ist für das Subjekt, denn der Tod ist keine Erfahrung.” Kertész

Gedanken eines nachts in Delhi…
Es ist Mitternacht, draußen ist das laute Klopfen des Stockmanns, der bei jedem Schritt seinen Stock auf das Pflaster stößt, zu hören – mehr…

Sprüche aus…

Freitag, 08.02.08, 23:20

“Ein nützlicher Mensch ist mir immer als etwas sehr hässliches erschienen…”

“Wer nicht isst braucht auch nicht zu arbeiten!”

“Ein unzufriedener Mensch ist mir lieber als ein zufriedenes Schwein.” mehr…

Heimat

Sonntag, 03.02.08, 16:50 Uhr

Was bedeutet für mich Heimat?

Heimat hat für mich nichts mit einem Ort zu tun. Über einen sehr langen Zeitraum wechselten wir ständig die Orte und egal, ob wir im Hotel, in einer Wohnung, einem Haus oder Hütte gewohnt haben, an welchem Ort auch immer, ich habe von “Zu Hause” gesprochen. “Lass uns heim gehen”, ist mir ohne überhaupt nachzudenken leicht über die Lippen gekommen, selbst wenn wir erst einen Tag dort wohnten. Auf Reisen hatte ich niemals Sehnsucht nach Deutschland oder gar einer bestimmten Stadtt. mehr…

Nur Gedanken…

Montag, 28:01.08, 2:01 Uhr

Ich denke man sollte seinen angefangenen Weg zu Ende gehen, doch welches ist eigentlich unser Weg? Früher war alles so einfach, als ich noch denken konnte, das Reisen, andere Länder kennen lernen sei ein Ziel. Zumindest wusste man, was man zu tun hat, nämlich arbeiten und Geld sparen. Wir haben keine Ziele mehr! – Wenn ich so anfange, macht doch alles keinen Sinn mehr, alles wird beliebig! mehr…

Geburtstag

Donnerstag, 24.01.08, 19:17 Uhr

Tja, wie vorausgesehen, die Stimmung ist nicht gut. A. hat alleine das Frühstück gemacht und mich nicht wachbekommen, musste 3 Mal rufen. Und ich, schlechter Stimmung, denke nur daran was zu törnen. mehr...

Wieder genauer hinsehen

Sonntag, 20.01.08, 23:44 Uhr

Oh_je

Nächste Woche hat mein Liebchen Geburtstag, ich habe noch kein Geschenk und weiß auch nicht, wie den Tag besonders gestalten. Nur nichts vornehmen, sonst wird er so öde wie die meisten Geburtsage.

Brauch nur an Weihnachten, Silvester und die Tage dazwischen zu denken – habe mich drauf gefreut, vorher wieder gedacht (wie kann man eigentlich so blöd sein?), wir würden ganz bestimmt was ganz besonderes machen und alles würde supertoll. Je mehr ich mich darauf freue, umso trostloser wird es – da schlägt mir das Schicksal immer ein Schnippchen.

Hätte mich schon gerne ein kleines bisschen mehr in der Hand, würde schon gerne nur ein klitzekleines bisschen mehr…

Fremdheit und Nähe

Freitag, 18.01.08, 22:41 Uhr

Gerade im Blog Melancholie Modeste gelesen und schäme mich ein bisschen, ob meines Geschreibsels. Ich muss mich schwer konzentrieren, um überhaupt einen halbwegs vernünftigen Satz zustande zu bringen. Wenn ich solche Frauen lese, fühle ich mich sehr pubertär.

Andere Menschen bleiben mir immer fremd! Außer A. ist mir bis heute niemand wirklich näher gekommen, mehr…

Nur Dich…

Mittwoch, 16.01.08, 23:46 Uhr

Mein Liebster, wie sehr liebe ich Dich – wie sind wir zusammengewachsen: eins kann ohne das andere kaum existieren. Wir sind im Moment ganz besonders aufeinander angewiesen, zeigen uns in jedem Moment, dass wir uns brauchen; doch immerzu die übergroße Angst, Dir könnte was passieren. mehr...

Wie soll es jetzt weitergehen?

Dienstag, 15.01.08, 00:16 Uhr

Im Moment habe ich wieder mal das Gefühl gestrandet zu sein – wie habe ich immer die Leute verachtet, die Tag für Tag, jahraus, jahrein der gleichen Beschäftigung nachgehen. Der Gedanke auch nur für ein paar Jahre täglich den selben Fahrweg zu haben, die gleichen Menschen zu sehen, die gleiche Arbeit zu machen war für mich unvorstellbar, doch mittlerweile weiß ich, dass das auch vieles einfacher macht. mehr...

Neues Jahr

Donnerstag, 10.01.08, 20:52 Uhr

Ich will das neue Jahr noch nicht annehmen, will einfach noch nicht den alten Trott wieder aufnehmen. Das alte hat ja so mies geendet und wir wissen noch nicht, wo es hingeht für uns – also insofern ist es Blödsinn von altem Trott zu reden, jedenfalls nicht arbeitsmäßg! Da ich den Jahresausklang sehr liebe (besonders die Zeit nach Weihnachten bis Silvester), wegen dem Gefühl der Langsamkeit, dem Gefühl keine Verpflichtungen zu haben oder zumindest sie aufzuschieben, Dinge zu tun, die man sich sonst so nicht gestattet.
Und jetzt ist das Jahr schon mit eiligen Schritten vorangeschritten und ich will noch nicht mit. mehr…

Farbe

Montag, 07.01.08, 21:22 Uhr

Die Welt hat wieder Farbe… mehr…

Übers Rauchen

Sonntag, 06.01.08

Ich habe nicht aufgehört zu rauchen, habe es mir auch Silvester nicht vorgenommen oder so. A. raucht schon geraume Zeit nicht mehr und das beruhigt mich, da ich immer mehr Angst um ihn habe als um mich. Mittlerweile hat sich mein Konsum bei 2 Zigaretten eingependelt. Damit kann ich ganz gut leben, bin halt nicht so ein konsquenter Mensch: entweder oder, muss mir immer ein Hintertürchen offen halten! mehr…

Über die Liebe und anderes

Donnerstag, 03.01.07

„Wir sehnen uns nach der Liebe, doch wie sehr demütigt sie uns zugleich! Was für ein Sieg ist die Liebe. Und was für eine Tyrannei! Auf ewig quält sie unser Gewissen, so, wie die Schande des blutigsten Verbrechen. ” Kertész mehr...

Verdi und AK: Sofortmaßnahmen

Donnerstag, 03.01.07, 22:52 Uhr

Nach sehr kurzer Nacht schleppen wir uns zu Verdi. Es ist wenig erfreulich: die Situation ist praktisch die gleiche wie bei der Rechtsschutzversicherung. Wir sind noch nicht lange genug dabei, um Rechtsschutz zu haben! Der Anwalt, der uns aber wenigstens umsonst berät, ist auch eher unangenehm; es nervt ihn schon, dass A. etwas ausholen muss, will es natürlich schnell hinter sich bringen. mehr…

Hoffnungslos!

Mittwoch, 02.01.08, 23:55 Uhr

Silvester war ziemlich trübe und ängstlich und wir haben keine großen Hoffnungen für 2008, doch wir werden kämpfen – bloß nicht hängen lassen! Meine Stimmungschwankungen sind im Moment sehr extrem, wechseln oft innerhalb eines Tages und das ist kaum auszuhalten; A. geht es ähnlich! mehr…

Silvester

31.12.07, 15:50 Uhr

Die Stimmung ist mies, müde bin ich auch, der Postbote hat uns gegen 10 geweckt und danach konnte ich nicht mehr einschlafen. Ich möchte kein Jahresrückblick halten, würde mich zu sehr deprimieren, jedenfalls jetzt noch nicht – vielleicht schaff ich es später (mit mehr Hilfsmitteln).
Armer Achim, was bin ich wieder gemein gewesen – doch ich will mich jetzt zusammen reißen! Liebt er mich eigentlich noch? Ich weiß es nicht… mehr…

Weihnachten

Mittwoch, 26.12.07, 00:28 Uhr

So, Heilig Abend und der 1. Weihnachtstag sind überstanden – Feiertage machen mich nervös und ich bin froh, wenn sie gehalten sind. mehr…

Fernweh

Freitag, 21.12.2007

Seit Tagen beschäftige ich mich wieder mit der Überarbeitung meines Reisetagebuchs und schon habe ich Sehnsucht. Unser Leben war so dicht und interessant, wir waren auf unsere Art glücklich; haben alle Höhen und Tiefen gemeinsam ausgestanden. Wie sehr liebten wir uns – und heute? Natürlich ist unsere Liebe noch genauso groß, doch das Alltagsleben hier zerrt an uns. mehr…

Aus und Vorbei

Donnerstag, 20.12.2007

Der langjährige Geschäfstführer ist vor gut 1 1/2 Jahren ziemlich mies rausgeworfen und von allen Geschäften entbunden worden; und die Neue kommt mit A. nicht zurecht. Hat aus Feigheit ihm nicht mal den wahren Grund genannt: nämlich, dass sie mit seiner Intelligenz und Genauigkeit nichts anzufangen weiß – kündigt das Zugpferd mit Vorwänden, es sei kein Geld mehr für ihn da – und lässt alles den Bach runter gehen. Unsere so mühsam aufgebaute Website schauen wir uns jetzt lieber nicht mehr an. Es wird nichts akutalisiert, nur die Startseite wird eher schlecht als recht bedient. mehr…

Philosopher Stones und Falkenexkursion

Sonntag, 16.07.2006

So allmählich kommen wir wieder in “normales Fahrwasser”, wir nehmen auch keine V mehr – doch am Freitag haben wir nach Jahren der Abstinenz mal wieder Pilze (d. h. Trüffel) gefressen! Die Wirkung war gewaltig, doch der Zeitpunkt falsch gewählt: ganz blauäugig sind wir da reingetappt. Nach einer anstrengenden Arbeitswoche, müde und erschöpft, und der Aussicht am nächsten Tag um 5:30 Uhr aufstehen zu müssen, konnten wir uns nicht so richtig einlassen, waren nicht stark genug für die Droge.
Trotzdem absolut interessant – machen wir zu einem besser gewählten Zeitpunkt bestimmt noch mal. mehr…

Und wie geht’s jetzt weiter?

Sonntag, 18.06.2006

Die 5 Wochen Indien im Winter sind schon lange vergessen und seit wir mit C aufgehört haben, arbeiten wir noch mehr – doch der alte Elan, der Antrieb (den man auf C automatisch bekommt) fehlt! Bei allem was ich machen könnte, denke ich, lohnt es sich überhaupt, macht es Sinn – und oft und oft lasse ich es.
Sehnsucht nach unserem früheren Leben… mehr…

Zurückgekehrt

08.01.06

So gegen 3 Uhr früh erreichen wir das Ajay-Guesthouse. Mit einem “prepaid” Taxi sindAjay-Guesthouse wir ziemlich schnell im Pahar Ganj. Für 270 Rp kriegen wir ein passables Zimmer, können auch um diese Uhrzeit noch ganz gut essen (das Restaurant hat die ganze Nacht offen!), so gegen 5 legen wir uns schlafen und pennen an die 12 Stunden durch – ist uns schon Jahre nicht mehr passiert.

09.01.06

Nach knapp 5 Jahren wieder in Delhi: es hat sich nicht viel verändert, außer dass es überall Internetcafes gibt, die 24 h offen sind – übrigens der einzige Platz, wo man sich aufwärmen kann. mehr…

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