Zurückgekehrt

Januar 2, 2008 at 23:05 (Rückblicke) (, , , )

08.01.06

So gegen 3 Uhr früh erreichen wir das Ajay-Guesthouse. Mit einem „prepaid“ Taxi sindAjay-Guesthouse wir ziemlich schnell im Pahar Ganj. Für 270 Rp kriegen wir ein passables Zimmer, können auch um diese Uhrzeit noch ganz gut essen (das Restaurant hat die ganze Nacht offen!), so gegen 5 legen wir uns schlafen und pennen an die 12 Stunden durch – ist uns schon Jahre nicht mehr passiert.

09.01.06

Nach knapp 5 Jahren wieder in Delhi: es hat sich nicht viel verändert, außer dass es überall Internetcafes gibt, die 24 h offen sind – übrigens der einzige Platz, wo man sich aufwärmen kann. DelhiDie Hotels sind auf Wärme eingerichtet (im Sommer kann es bis zu 50 Grad heiß werden). Ganz wichtige Veränderung: die Luft ist besser geworden! Im Moment ist es hier nicht viel wärmer als in Deutschland (zumindest in der Nacht) – doch mittags sind so um die 20° (falls die Sonne rauskommt). Die Gegend für Budget-Traveller (Pahar Ganj) ist völlig herunter gekommen und in unserm Stammrestaurant ist das Essen miserabel geworden. Morgen fahren wir in den Keoladeo-National-Park, haben heute einen alten Bekannten angerufen, der eine Lodge dort hat, wo wir damals schon wohnten. Er freut sich und will uns vom Bahnhof abholen.

Abends auf dem Dach aufs Neue gestaunt über die vielen Vögel: Schwarzmilane, Sittiche, Krähen, Tauben, verschiedene andere Vögel und sogar drei Störche! Tja, hier legt halt keiner auf Vögel an –buntstoerche dafür liebe ich die Inder!
Reservierung für die 2/AC-Klasse für morgen war kein Problem. Wenn man das nötige Kleingeld hat, geht’s selbst in Indien manchmal fix.

10.01.06

Im Zug nach Bharatpur: A. liegt mir gegenüber und schläft – ich pass auf unsere Sachen auf, obwohl hier in der AC-Class nicht viel los ist; hab mir gerade 2 Veg. Cutlettes geleistet, die gar nicht schlecht waren, Dinner kommt leider zu spät für uns (20:30 Uhr). Um 19:48 Uhr sollen wir ja schon ankommen, bin gespannt, ob wir abgeholt werden…

Der Zug hat über ne Stunde Verspätung, und es steht natürlich niemand am Bahnhof. Ziemlich rasch findenKeoladeo-NP wir einen Scooterfahrer, der uns zu einem akzeptablen Preis zur Jungle-Lodge bringt, d. h. zuerst will er uns zum Park fahren?! Ashok hat sich stark verändert, spricht viel schlechter Englisch als früher, umarmt A., der noch das ganze schwere Gepäck an sich hängen hat. Wir nehmen unser altes Zimmer. Es ist fast noch kälter als in Delhi. Erstaunlich finde ich, dass Ashok sich noch genau erinnert, wann wir hier waren [1998] und an unsere Abenteuer, die wir ihm damals wohl erzählt haben müssen: z. B. die Story mit dem Elefanten und dass A. eine Schlange gebissen hat. Doch sie bieten uns nicht mal einen Tee o. ä. an. Wir richten uns ein und duschen heiß – zum Glück gibt es heißes Wasser. A. wirft noch den Laptop an, wir schmeißen V und trotz starkem Kaffee schlafe ich ausgezeichnet.

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